Wasseraufbereitung

Kesselspeisewasser

Als Kesselspeisewasser bezeichnet man Wasser, das in einem Speisewasserbehälter vorgehalten wird und kontinuierlich dem Kessel eines Dampferzeugers zugeführt wird. Große Mengen von Speisewasser werden zum Beispiel in Dampfkraftwerken benötigt. Der Dampfkessel erzeugt Wasserdampf, der zum Beheizen, für verfahrenstechnische Prozesse oder zum Antrieb einer Dampfturbine bzw. Dampfmaschine genutzt wird. Das Speisewasser ist so aufbereitet, dass für den Betrieb des Kessels schädliche Bestandteile des Wassers entfernt oder in Stoffe umgesetzt worden sind, die keine nachteilige Wirkung auf den Kesselbetrieb haben. Verluste im Speisewasserkreislauf werden durch Zuführen von Zusatzwasser, das ebenfalls wie Speisewasser aufbereitet werden muss, ausgeglichen.

UO Anlage mit Gesamtanlage im Hintergrund

Für die Erzeugung von Prozesswasser greifen viele Unternehmen auf hochwertige Brunnen- oder Trinkwasservorräte zurück. Doch strengere Umweltauflagen schränken den Bezug dieser Vorräte stetig ein und erhöhen die Kosten.

Die Aufbereitung von Flusswasser zu Kesselspeisewasser schont daher die Ressource Trinkwasser und bietet einen Kostenvorteil.

Das Verfahren zur Aufbereitung basiert auf der Ultrafiltration mit nachgeschalteter Umkehrosmose und Ionentauscher.